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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Franz Xaver in Lauterecken gehören.

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Kreimbach-Kaulbach

Die Katholische Herz-Mariä-Wallfahrtskapelle zu Kreimbach-Kaulbach in der ehemaligen katholischen Pfarrei Wolfstein.

Trotz der Bundesstraße und dem überwältigenden Steinbruch, hat sich Kreimbach-Kaulbach seinen ländlichen Charme bewahrt. Die Gemeinde ist im Jahr 1969 im Rahmen der Territorialreform aus den früheren Gemeinden Kreimbach und Kaulbach gebildet worden. Die Gemeinde ist mit ihren 866 Einwohnern ein gemütliches Örtchen.

Die Verteilung der Konfessionen ist nach Bildung der Doppelgemeinde nur für beide Ortsteile insgesamt zu erfahren. Nach älteren Statistiken lebten jedoch um die Mitte des 20. Jahrhunderts bei der großen Mehrzahl von evangelischen Christen weniger als 10% Katholiken in Kreimbach und ca. 20% Katholiken in Kaulbach.

Die Protestantische Kirche auf dem Kirchberg in Kaulbach steht auf dem Platz einer vorchristlichen Stätte des Wotanskultes, und sie war vor der Reformationszeit dem Heiligen Michael geweiht. (Wotan entspricht Michael). Erhalten geblieben ist der Kirchturm, der drei Glocken trägt. Im 15. Jahrhundert wurde die baufällig gewordene Kapelle durch eine kleine Kirche ersetzt. Dieses Bauwerk war 1862 ebenfalls baufällig geworden und musste geschlossen werden. Nach Jahren des Ausweichens in einen Schulsaal zur Feier der Gottesdienste wurde die jetzige Kirche erbaut und am 15. März 1874 eingeweiht.

Die Bewohner gehörten vor der Gründung der protestantischen Union der Pfalz überwiegend zu den Lutheranern und waren der Zweikirche bei Wolfstein (Rutsweiler) zugeteilt. Heute ist Rothselberg Sitz der evangelischen Pfarrei.

Die Doppelgemeinde Kreimbach-Kaulbach wird von zwei Bergkirchen gekrönt. Die katholische Filial- und Wallfahrtskirche "Maria Hilf" wurde 1874/75 von Dekan Dr. Philipp Hammer (Wolfstein) errichtet. Der als Prediger wie als Schriftsteller weit bekannte Priester wollte damit für die Katholiken der nordpfälzischen Diaspora einen religiösen Mittelpunkt und Heimat schaffen. Es ist ihm gelungen.

Zur Kapelle, die 1875 konsekriert wurde, gehören ein Wohnhaus (Pilgerhaus) und ein Freigelände zur Abhaltung der Wallfahrtsandachten.

Pilgerwege erfreuen sich bei vielen Urlaubern großer Beliebtheit. Hierbei steht im Vordergrund der Reise, auf dem Pilgerweg zu einem wichtigen Pilgerort bzw. Pilgerstätte zu gelangen und damit eine Wallfahrt zu erleben.

Aus "Festschrift Schätze der Gemeinde St. Philippus und St. Jakobus Wolfstein"

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