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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Franz Xaver in Lauterecken gehören.

Lauterecken

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Messdiener / Ministranten

„Ministrant“ – übersetzt aus der lateinischen Sprache bedeutet „der Dienende“. Sie vertreten damit die Gemeinde beim liturgischen Dienst, sei es in der Heiligen Messe, sei es bei den zahlreichen liturgischen Feierformen wie Taufe, Trauung, Beerdigung oder Wortgottesdienste. Außerhalb des „liturgischen Aufgabenbereichs“ in der Liturgie treffen sich die Messdiener auch zu weiteren Aktivitäten: Gruppenstunde, Ausflüge, Unternehmungen, Freizeiten u.v.m. Viele Messdiener sind auch bei der jährlichen Sternsinger-Aktion mit dabei.

Was sind Messdiener

„M“ wie Ministrant

Von lateinisch minister = Diener. Ministranten sind also die „Minister Gottes“. Sie übernehmen stellvertretend für die Gemeinde besonder Aufgaben, indem sie dem Priester bei der Heiligen Messe oder in einer anderen liturgischen Feier (z.B. Maiandacht, Beerdigung, Wort-Gottes-Feier….) assistieren.

 „E“ wie Einzug

Bei einem feierlichen Gottesdienst ziehen Priester und Messdiener in einem „großen Einzug“ in die Kirche. Dabei gibt es eine bestimmte Einzugsordnung: Weihrauch, Vortragekreuz, Leuchterträger, Altardiener und alle anderen Ministranten, dann der Priester.

  „S“ wie Sedilien

Da sitzen die Messdiener drauf! Es sind die im Altarraum stehenden Hocker, auf die sich Priester und Messdiener im Gottesdienst setzen.

 

„S“ wie Sakristei

Hier treffen sich die Ministranten vor ihrem Dienst. Es ist ein Nebenraum der Kirche, in dem alles aufbewahrt wird, was für die Feier gebraucht wird: Gewänder, Bücher, Geräte, Kerzen….. Der Priester und die Messdiener ziehen hier ihre Kleidung / Gewänder für den Gottesdienst an.

 „D“ wie Dreikönige

Rund um den „Dreikönigstag“ (06. Januar) ziehen Mädchen und Jungen als Könige gekleidet durch die Straßen und bringen den Menschen den Segen Gottes. Dabei bitten sie auch um Spenden für notleidende Kinder. Auch viele Messdiener engagieren sich jedes Jahr bei dieser tollen Sternsinger-Aktion, dem weltweit größten Projekt, bei dem sich Kinder für Kinder in Not einsetzen.

„I“ wie INRI

Diese Buchstaben findet man in fast jeder Kirche über dem Kreuz. Es ist die Abkürzung der Inschrift, die Pilatus an das Kreuz Jesu nageln ließ: Jesus Nazarenus Rex Judaeorum = Jesus von Nazareth, König der Juden.

 

 „E“ wie Eucharistie

Ein schweres Wort! Es kommt vom griechischen eucharistia und heißt Danksagung. Eucharistiefeier ist eine andere Bezeichnung für die Heilige Messe. Hier gibt es für die Ministranten immer eine Menge zu tun: Die Gaben bringen, Leuchter tragen, klingeln, die Kollekte einsammeln……

 

„N“ wie numerus clausus

Numerus clausus?????? Den gibt es bei den Messdienern Gott sei Dank nicht. Bei uns ist jede und jeder willkommen, der das Herz auf dem rechten Fleck hat und gerne gemeinsam mit anderen Gottesdienste mitgestaltet, Freizeit verbringt, Gemeinschaft erlebt…..

 

„E“ wie Evangelium

In den Schriften des Evangeliums = Frohe Botschaft haben Matthäus, Markus, Lukas und Johannes die Worte und Taten Jesu aufgeschrieben. Sie sind „Licht“ für unser Leben als Christen. Deshalb begleiten die Messdiener die Verkündigung des Evangeliums im Gottesdienst mit brennenden Kerzen.

 

 

 „R“ wie Rom

Alle paar Jahre gibt es eine internationale Messdienerwallfahrt nach Rom. Das ist eine tolle Sache, weil man dort mehrere tausend Ministranten aus allen möglichen Ländern trifft…. und natürlich auch den Papst. Im Juli / August 2018 ist es wieder soweit: ein tolles Gemeinschaftserlebnis für die Minis in Rom.

Messdiener der Pfarrei Hl. Franz Xaver

Die Messdienergemeinschaft der Pfarrei Heiliger Franz Xaver in Lauterecken besteht zur Zeit aus 10 Minis. Sie dienen in 4 Kirchen: • St. Franz Xaver, Lauterecken • St. Johannes Nepomuk, Reipoltskirchen • St. Philippus und Jakobus, Wolfstein • Unbeflecktes Herz Mariens, Kreimbach-Kaulbach Kontakt / Infos Kath. Pfarramt Hl. Franz Xaver Lautertalstr. 3 67742 Lauterecken Tel. 06382 / 99 32 86 pfarramt.lauterecken@bistum-speyer.de

Ministranten sind ernsthafte, aber auch sehr lustige Leute – deshalb hier ein paar Witze aus dem Leben und Alltag der Messdiener:

Der Pfarrer fragt die Ministranten, warum wir im Vaterunser um das tägliche Brot und nicht um das wöchentliche oder monatliche Brot bitten. Der 10-jährige Sven weiß es: „Sicher darum, weil das Brot immer frisch sein soll!“

Ute durfte mit der Tante eine Reise ins Heilige Land machen. Am See von Genezareth verlangt die Schifffahrtsgesellschaft 10 Euro pro Person für die Überfahrt. „Was? 10 Euro pro Person!“, schimpft Ute. „Kein Wunder, dass Jesus zu Fuß über den See gegangen ist!“

„Was willst du denn einmal werden?“, fragt der Pfarrer einen der neuen kleinen Ministranten in der Sakristei. „Das weiß ich noch nicht“, entgegnet Lars, „aber ganz bestimmt nicht Pfarrer! Da muss man sich sogar noch während der Messe die Hände waschen.

“ Der Kaplan spritzt seinen Kleinwagen mit dem Wasserschlauch ab, als Ministrant Kai vorbeikommt und spöttisch bemerkt: „Den können Sie gießen, so viel Sie wollen, Herr Kaplan, der wächst sowieso nicht mehr!“

„He!“, lacht Jakob den neuen Ministranten aus, „du hast ja richtige Segelohren, die sind viel zu groß für einen Menschen!“ – „Weiß ich“, gibt Erik zu. „Aber was ich zu viel habe, das hast du zu wenig: Deine Ohren sind viel zu klein für einen Esel!“

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